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200D
 
Jörg Hillmann 200D †
 
200d
Erstzulassung: Oktober 1981
Lackierung: Classicweiß (737)
Polsterung: Stoff Blau (032)
 
Sonderausstattungen:
228 - Zusatzheizung Webasto
411 - Schiebedach mechanisch und hydraulisch
422 - Servolenkung
502 - Außenspiegel rechts (von innen verstellbar)
536 - Antenne mechanisch ohne Radio Einbau und Entstörung (Code 533 und 534)
570 - Armlehne klappbar vorn

Die seltsame Geschichte, wie ich zu diesem Auto gekommen bin:
Ich erhielt einen Anruf von einem älteren Herren, der mir seinen W123 verkaufen wollte. Er sähe zwar nicht mehr schön aus, aber fahren würde er noch. Da ich zu dem avisierten Termin in Hannover weilte, schickte ich also Kai-Uwe zur Besichtigung. Brillante Idee.
Auf der Heimfahrt aus Hannover erreichte mich ein Anruf: „Ich habe ein Auto gekauft“. Schrecken durchfuhr meine Glieder. Er hatte doch nicht? Gucken sollte er und nicht gleich kaufen. Was solle er den kosten? „Ich habe mal 500 Euro gesagt“, war die Antwort. „Machen die anderen ja auch immer. Und er hat gleich eingeschlagen“.
Wir hatten also ein Auto gekauft. Und da ein Winterauto nicht zu verachten ist, gerade bei einem gut erhaltenen T-Modell als Erstwagen, habe ich die 500 Euro auf den Tisch gelegt.
Bei Abholung bot sich ein zweigeteiltes Bild: Fuchsfelgen, 8fach-Bereift, relativ brauchbare blaue Innenausstattung und erst knapp über 100.000 KM auf dem Tacho. Von Außen sah es weniger optimistisch aus: Classicweiß mit vielen braunen Applikationen und Wegfall Zierleisten (teilweise). Einige Kaltverformungen gab es auch.
Bis zur nächste HU/AU wird er es aber wohl noch schaffen. Die beigelegten Unterlagen, inklusive Original-Rechnung, belegten, dass sich zumindest um die technischen Einrichtungen gekümmert wurde. Leider fehlte die Standheizung. Die hatte der erste Besitzer vor dem Verkauf ausgebaut. Schade.
Zwei Jahre, einmal durch den TÜV geschummelt und ca. 30.000 KM hat mich der Wagen noch erfreut. Dann musste ich ihn aus Zeit- und Geldmangel, der Auspuff war defekt und im Fußraum beschwerten sich die Goldfische über die Zugluft, abmelden.
Weitere zwei Jahre stand er dann bei mir in der Garage, bis ich mich entschloss ihn zu demontieren. Inzwischen steht er in unserer Scheune und wartet auf die endgültige Demontage. Einige seiner Teile werde aber andere Autos am Leben erhalten.

Dies war also die kurze Geschichte, wie ich zu meinem 200D gekommen bin. Entspannter bin ich nie wieder unterwegs gewesen.